Der rostige Nagel

ist ein Lokal, das man ohne etliche Messer an den unmöglichsten Körperstellen besser nicht betreten sollte, es sei denn man möchte ohne Kleidung und Geld wieder auf die Straße kommen. Es wimmelt in diesem Lokal von Halblingen und anderem diebischen Gesindel, der Wein ist gepanscht und das Essen sollten nur Wesen mit einem sehr robusten Magen probieren. Vor allem sollte man entweder einen Vorkoster haben oder vorher ein Gegengift einnehmen.

Doch trotz all dieser Widrigkeiten haben die Gäste ihren Spaß: sie können hier ihre geraubten Waren und Wesen verkaufen und nach Lust und Laune Leute ausrauben und beseitigen. Alle Arten von halluzinogenen Narkotika, krankheitsverursachenden Substanzen und verbotenen Waffen (z.B. Cesti und Stilette) sowie deren Benutzer sind hier ohne weitere Formalitäten zu erhalten. (Sprichwort der Tuschezeichen-Sprecher: „Alles hat seinen Preis.“) Ja, die Inneneinrichtung ist beliebig austauschbar, was auch kein Wunder ist, denn dieser Austausch ist des Öfteren von Nöten. Bei etlichen Kneipenschlägereien geht schon mal das eine oder andere zu Bruch.

Der Wirt, einer kräftiger Mann und die 50 Jahre hat es bisher aber immer geschafft, irgendwann wieder die Oberhand zu erlangen. Sei es durch seine kräftige Stimme oder durch handfestere Argumente. Doch es gibt durchaus auch schöne Stunden im „rostigen Nagel“. Wenn abends am Kamin Räubergeschichten erzählt werden, die so unglaublich klingen, dass sie sich eigentlich niemand ausdenken kann.

Erinnert sich noch jemand an Wizard’s Crown?

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