Die Körperbauer

sind ein Zwerg und ein Tuschezeichensprecher, die grundsätzlich unterschiedliche Ansichten davon haben, wie man sich selber verteidigen sollte. Der Zwerg bevorzugt blankes Eisen, wohingegen der Tuschezeichensprecher seine Gegner mit schneller, unübersichtlichen Bewegungen und Schlägen zu Fall bringt. Die Kunden der beiden versuchen sich neben dem üblichen Ringen, Schlagen und anderen Rohheiten, die ich hier nicht näher beschreiben möchte, an ganz absonderlichen Praktiken, so stemmen oder heben sie Stapel von Ziegelsteinen. Andere wiederum versuchen diese mit ihrer Handkante oder dem Fuß zu zerschlagen. Aus eigenen Versuchen kann ich nur davon abraten, außer einen extremen Schmerz in der Handkante war kein Ergebnis festzustellen.

Wer es jedoch versuchen will und einige Zeit (und vielleicht ein wenig mehr Begabung als ich) mitbringt, der wird in den beiden Körperbauern gute und (im Zwergen weniger) geduldige Lehrer finden. Unter den Velen ist diese intensive Beschäftigung mit dem Körper weit weniger üblich, als bei den Zwergen der Stadt. Dementsprechend sind die Kunden dieser Anlage. Persönlich finde ich es sehr absonderlich, auch noch Gold dafür zu bezahlen, dass man zusammengeschlagen wird oder sich an Folterinstrumenten den Körper ruinieren darf, aber es mag sein, dass diese Einstellung meinem Velen-sein und meiner Stellung als Schreiber entstammt, als mag sein, dass andere darüber anders denken.

Nun stellt sich Euch vielleicht die Frage, warum finden sich diese beiden Gestalten in der Rubrik „Heiler und Magisches“.
Ja, magisch sind sie sicher nicht, aber es gibt Bürger, die glauben, dieses Übungen würden ihrem Heil dienen!

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