Die Pfandleihe

wird von einem Zwergen betrieben. Sie liegt am südöstlichen Rand des ehemaligen Zwergendorfes. Man kann hier fast alles zu Geld machen, zumal die Markt- & Münzaufsicht nicht so genau hinsieht, da das lange gebückte Arbeiten für keinen Beamten gut sein kann. Ob eine Zusammenarbeit mit der Diebesgilde besteht, konnte bisher nicht nachgewiesen werden und wer will schon ungerechtfertigte Beschuldigungen aussprechen (besonders, wenn es um die Gilde geht).

Das Bauwerk fällt durch seine dicken Mauern auf, die Fenster sind mit dicken Gittern gesichert und der Pfandleiher wohnt auch mit seiner Familie in diesem Haus, so ist es nie unbewacht und man sagt, er sein auch ein recht guter Krieger gewesen – oder ist noch wer weiß das bei einem Zwergen schon so genau? Und auch hier trifft die Lebensgrundlage der Stadt zu, es interessiert auch niemanden, solange man hier gute, dass heißt gewinnbringende, Geschäfte machten kann, könnte der Besitzer in seinem Vorleben sonstwas gewesen sein, es würde sich niemand darum kümmern.

Ein ganz besonderer Service der Pfandleihe ist es, dass man dort Dinge zurückkaufen kann, die von jemandem gefunden wurden, bevor man selber sie verloren hatte. (In der Regel finden sich diese speziellen Dinge aber im Fundbüro wieder) Diese Dinge sind nicht immer ganz preiswert, aber viele Bürger und Reisende hängen ja an dem einen oder anderen Gegenstand. Ich will damit nicht sagen, dass Raub in Tredalor kein Verbrechen ist. Es gibt ja auch genügend Mittel, sich davor zu schützen (viele haben mit Geldzahlungen zu tun), aber es ist sicherlich ein Teil des Lebens in der Stadt.

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