Erfinderwerkstatt und Tempel der Heilkunst

Das Gebäude ist ein reetgedecktes Fachwerkhaus, gelegen an einer Landstraße, die nach Osten aus der Stadt führt. Auf einem Aushängeschild neben der Tür ist zu lesen: „ERLEUCHTUNG. HEILUNG. ERFINDUNG.“. Rechts neben dem Haus steht ein etwa sechs Meter hohes Windrad, das über ein kunstvolles Getriebe zwei Bienenkörbe in drei Meter Höhe in kreisende Bewegung versetzt. Der Konstrukteur, gnomischer Besitzer des Hauses, will mit der Demonstration dieser „bahnbrechenden Idee“ den Imkern beweisen, dass die mühsame Arbeit des Honigschleuderns überflüssig geworden ist. Ständig surren Bienen hinter den rotierenden Bienenkörben her. Einem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgehen, dass überall in der näheren Umgebung die Bienen nie geradeaus, sondern immer in Schleifen fliegen, und dass die Tiere beim Honig saugen kreisförmig um die Mitte einer Blüte torkeln. Der Gnom, Eltrikon mit Namen, ist eine Art Priester. Er hat einen Pakt mit den Göttern geschlossen: Unter der Bedingung, dass Eltrikon neues landwirtschaftliches Gerät entwickelt, garantieren die Götter ihm hexerische Fähigkeiten.

Im Inneren des Hauses findet man diverse weitere Erfindungen, die bestimmt unglaublich nützlich sind, doch leider weiß niemand wozu. Die vorderen Räume sind für Besucher offen und der Gnom freut sich über jeden, der Interesse an seiner Arbeit oder seinen Erfindungen zeigt. Diese Räume sind sauber und weiß verputzt, das schlichte Aussehen wird durch einige dunkle Möbel nicht gestört.

Wenn man wirklich Heilung bedarf, ist es jedoch nicht ratsam, Eltrikon aufzusuchen. Viel zu leicht könnte man Opfer einer neu erfundenen Salbe oder Behandlungsmethode werden als wirkliche Heilung zu erfahren.

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