Felder

In Mitten der Stadt liegt ein ziemlich großes Gelände, das landwirtschaftlich genutzt wird. Diese offensichtliche Unsinnigkeit stammt noch aus der Zeit, in der die Stadt noch nicht die heutigen Ausmaße hatte. Die beiden Bauernhöfe sind zwar im Besitz eines Bauern, doch ist der kleinere an einen Katvelen verpachtet, der sehr dankbar für diesen Hof ist, denn die Absatzmöglichkeiten sind denkbar gut. Die Städter lieben es frisch einzukaufen und trotzdem nicht weit laufen zu müssen. Bei den beiden Bauern können sie ständig sehen, wie „ihr“ Gemüse heranwächst.

Das Gelände ist bei vielen Kaufleuten so beliebt, das sie schon fast alles versucht haben, um es zu erwerben. Bisher jedoch hat der Bauer allen Angriffen und Verlockungen standgehalten. Es ist aber wohl der Zeitpunkt abzusehen, an dem auch dieser Bereich überbaut wird. Spätestens, wenn irgendjemand den Bereich der legalen Mittel verlässt, um in den Besitz der Felder zu kommen, wird der Bauer wohl aufgeben, denn es ist ein ruhiger und überaus friedliebender Mann. Dennoch ist er sehr standhaft und beharrt auf seinem Besitz.

Es hat bisher immer gesagt: „Ich bin Bauer, was soll ich mit vielen Ockerstücken, die wachsen doch nicht, wenn man sie in die Erde steckt.“ Inzwischen hat sich eine Gruppe von Bürgern gebildet, die nur noch bei diesem Bauern kaufen, weil sie meinen es sei besser, vorher zu sehen, was man isst. Sie behaupten, es sein Dinge in den Pflanzen, die man nicht aufwachsen sieht, die schädlichen für jeden sind, der sie isst. Unsinn, wenn Ihr mich fragt, aber jedem das Seine.

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