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Der rostige Nagel

ist ein Lokal, das man ohne etliche Messer an den unmöglichsten Körperstellen besser nicht betreten sollte, es sei denn man möchte ohne Kleidung und Geld wieder auf die Straße kommen. Es wimmelt in diesem Lokal von Halblingen und anderem diebischen Gesindel, der Wein ist gepanscht und das Essen sollten nur Wesen mit einem sehr robusten Magen probieren. Vor allem sollte man entweder einen Vorkoster haben oder vorher ein Gegengift einnehmen.

Doch trotz all dieser Widrigkeiten haben die Gäste ihren Spaß: sie können hier ihre geraubten Waren und Wesen verkaufen und nach Lust und Laune Leute ausrauben und beseitigen. Alle Arten von halluzinogenen Narkotika, krankheitsverursachenden Substanzen und verbotenen Waffen (z.B. Cesti und Stilette) sowie deren Benutzer sind hier ohne weitere Formalitäten zu erhalten. (Sprichwort der Tuschezeichen-Sprecher: „Alles hat seinen Preis.“) Ja, die Inneneinrichtung ist beliebig austauschbar, was auch kein Wunder ist, denn dieser Austausch ist des Öfteren von Nöten. Bei etlichen Kneipenschlägereien geht schon mal das eine oder andere zu Bruch.

Der Wirt, einer kräftiger Mann und die 50 Jahre hat es bisher aber immer geschafft, irgendwann wieder die Oberhand zu erlangen. Sei es durch seine kräftige Stimme oder durch handfestere Argumente. Doch es gibt durchaus auch schöne Stunden im „rostigen Nagel“. Wenn abends am Kamin Räubergeschichten erzählt werden, die so unglaublich klingen, dass sie sich eigentlich niemand ausdenken kann.

Erinnert sich noch jemand an Wizard’s Crown?

Kerzenzieherei von Javek

Ein für den täglichen Gebrauch sehr wichtiger Handwerker befindet sich in der Mischzone. Er stellt Kerzen aller Art her. Seine Produkte finden sich in jedem Haushalt Tredalors. Das Ratsgebäude als auch das Schloss werden von ihnen beleuchtet. Aber auch im Goldenen Ring und vielen anderen Hotels und Gastwirtschaften findet man die Kerzen. Meist sind es einfache weiße Kerzen, es gibt sie jedoch auch in allen anderen gewünschten Farben. Für den Tempel werden sie in außergewöhnlichen Größen hergestellt (1Faden Durchmesser und 2,5 Faden Höhe 20 Dochte).

Bekannt ist der Kerzenmacher für seine besonders schmuckvollen Kerzen, die für besondere Feiern hergestellt werden. Sie haben Bilder an den Seiten, die unglaublich echt aussehen. Auf besonderen Wunsch werden auch Personen in Wachs als Kerze nachgebildet. Zu Zeiten, in denen es Unruhen gab wurden solche Kerzen als Bilder von ungeliebten Herrschern hergestellt und dann öffentlich abgebrannt. Allerdings ist dies aufgrund der Preise und mangels Unruhen aus der Mode gekommen. Jetzt werden diese Kerzen meist nur noch als Geburtstagsgeschenke für Leute gekauft, die man nicht besonders gerne hat. Der Auftraggeber ist selbstverständlich streng geheim. Es ist auch schon vorgekommen, dass in solchen Kerzen explosive alchemistische Gemische versteckt wurden (man munkelt, dass die Diebesgilden für solche Taten verantwortlich sind. z.B. bekam der Chef der Polizei Eledor einmal eine (mit Sonderausstattung)). Von diesen Kerzen stammt auch das Wort „Sonst geb‘ ich dich bei Javek in Auftrag“.

Javek selbst ist ein Zwerg mit hohem handwerklichen Geschick. Seine Frau malt die Bilder auf die Kerzen. Sie haben keine Kinder.

Die Kerzenzieherei ist eine großes steinernes Gebäude, in dem neben Javek und seiner Frau noch 12 weitere Helfer wohnen. Bei ihnen zeigt sich wieder das relativ gute Einvernehmen, in dem Velen und Zwerge in Tredalor wohnen; denn es sind 4 Velen und 8 Zwerge. Im Hof befinden sich große Gefäße für die Tempelkerzen. Früher war die Ziererei in einem Holzgebäude untergebracht, das jedoch einem bedauerlichen „Unfall“ zum Opfer fiel (Es gab wohl jemanden, dem die Kerze, die er bekam nicht gefiel).