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Nadiëla’s

ist die beste Goldschmiede und Edelstein Schleiferei am Ort. Die hier (teilweise von der Meisterin selber) gefertigten Schmuckstücke sind von großartiger Schönheit. In der hohen Gesellschaft gehört es momentan dazu, Schmuck von Nadiëla zu tragen. Das erklärt auch den extremen Preisanstieg in letzter Zeit. Das einfache Volk kann sich die Auslagen betrachten und sich wünschen, einmal so reich zu werden, sich auch nur einen schlichten Ohrring leisten zu können. Mehr als ein Traum wird es jedoch nie werden.

Im Inneren des weißgekalkten Hauses tritt der Kunde in einen Raum von 12*15 Metern. Vor der gegenüberliegenden Wand befindet sich ein Tressen aus dunklem, poliertem Holz hinter dem sich immer jemand aufhält, der jedem Kunden mit Rat und Tat zu Seite steht. In die Steinwände rund um den Raum herum eingelassen befinden sich Nischen, in denen der Schmuck ausgestellt wird. Die hohe Decke wird von zwei Kronleuchtern geschmückt, deren Feinheit alleine einen Besuch in dieser Goldschmiede wert ist. Nadiëla hat sie selber geschmiedet, der eine ist ihre Meisterarbeit, den anderen hat sie später angefertigt, als sie in dieses neue, größere Haus umzog. Man sagt, jeder der Leuchter habe zwei Monate Arbeit gekostet.

Der Schmuck ist nicht sichtbar geschützt, doch will elf danach greifen, so stellt man schnell fest, das eine magische Barriere Langfinger an ihren Handwerk hindern soll. Die Auslagen selber bestehen aus geschliffenem roten Marmor auf dem die Schmuckstücke auf dunklen, farblich passenden Samttücher präsentiert werden. Um eine der Nischen zu öffnen bedarf es eines Machtwortes einer der Mittarbeiter, bei teureren Stücken sogar Nadiëlas selber. Eine Tür führt in die hinteren Räume des Hauses, wo sich die Werkstätten und die Räume der Wächter befinden. Sollte man sehr vertrauenswürdig aussehen und den Wunsch äußern, so kann es sein, dass Nadiëla einem diese Räume zeigt.

Nadiëla selber ist eine junge Katzenfrau. Sie ist 1,70 groß und von außergewöhnlicher Schönheit. Einen festen Freund oder gar Ehemann scheint sie nicht zu haben, trotzdem hat sie bisher alle Heiratsanträge dankend abgelehnt. Sehr geheimnisvoll diese Frau, keiner weiß was sie tut, wenn sich nicht arbeitet, oder auch nur wo sie wohnt. Viele Gerüchte gibt es, sogar dass sie von den Götter abstammen soll. Aber würde eine Halbgöttin ihre Zeit damit zubringen, in einer Stadt Goldschmuck zu verkaufen? Oder ist Tredalor so wunderbar, dass sogar Götter hier wohnen möchten?

Kunststeinmetz

Dieser Katvelen zeigt eine außergewöhnliche Begabung für das Schaffen von Skulpturen, Grabsteinen und anderen Kunstobjekten aus Stein. Eine recht verwunderliche Tatsache, da ja bekannt ist, dass Katvelen sonst ein recht gestörtes Verhältnis zu Steinen haben. Es ist jedoch so gut, dass sogar von außerhalb der Stadt Leute kommen, um bei ihm arbeiten zu lassen oder sich von ihm ausbilden zu lassen. Es ein aber jedem gesagt, der sich mit einem solchen Gedanken trägt, eine Ausbildung bei diesem Velen ist sehr teuer, aber man kann sich seine spätere Wirkungsstätte nahezu frei wählen, wenn er die Lehre erfolgreich bestanden hat.

Das besondere an diesen Velen ist, dass er alle zwei bis drei Monate seinen Laden für ein paar Tage schließt und in den Wald geht, da er es dann nicht mehr in der Stadt aushält. Die Skulpturen sind wie bereits gesagt überaus beliebt, sie zieren Vorgärten, Hauseingänge, finden sich aber auch innerhalb der Häuser von reichen Elfen immer öfter. Wenn ich Stein sage, dann meine ich alles von einfachem Sandstein über Granit bis hin zu feinstem Marmor. Besondere Erwähnung sollen die Schieferplatten finden, die der Steinmetz zusammen mit Nadiëla herstellt. Es ist schwarzer Schiefer, in den mit feinem Meißel Zeichnungen eingearbeitet werden, die anschließend von der Goldschmiedin mit einem edlen Metall, vorzugsweise Gold oder Platin, ausgefüllt werden. Diese Platten sind von unglaublicher Schönheit und von geradezu außer weltlichem Preis, aber ein schönes Geschenk, für jemanden, der es sich leisten kann.