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Bootswerft

besteht aus mehreren Gebäuden, zwei davon sind die eigentlichen Werfthallen, in den anderen befindet sich das Wohnhaus des Werftbesitzers, eines alten Atlantaners namens Squitsdil und ein Lager. Die Werft liegt an einem der Kanäle, die die Stadt durchziehen. Die Bauwerke bestehen aus Holz, das wohl einmal grün gestrichen war, doch die Farbe blättert schon seit Jahren ab. Überhaupt scheint die Pflege des Geländes dem Besitzer nicht das Wichtigste zu sein, Werkzeuge liegt herum, man stolpert über Holzreste und so weiter.

Es werden hier hauptsächlich kleine Ruder-, Segel- und Frachtboote gebaut. Die Pläne dafür werden seit Jahren von Meister an seine Gesellen weitergegeben und auch nicht verändert. Der einzige erlaubte Kundenwunsch ist der Name des Bootes. Die Werft ist nicht unbedingt sehr angesehen, weil die örtlichen Händler gerne etwas Einfluss darauf nehmen, wie ihre Schiffe letztendlich aussehen und was sie können. Die Bootswert bekommt daher nur Aufträge, wenn die Janus Werft keine Zeit für einen solchen Neubau hat oder das Boot einfach zu klein für diese Großwerft ist. Scheinbar kann man von den verbleibenden Aufträgen dennoch recht gut leben, denn nie hat jemand den Atlantaner klagen hören. Veränderungen an den Prinzipien der Werft hat es in den letzten Jahrzehnten auch nicht gegeben. Das mag mit daran liegen, dass die Werft im Bereich kleiner Boote ohne Konkurrenz ist.

Haltbar sind die Boote ja, aber auf die offene See würde ich mich mit einem von ihnen nicht hinaustrauen. In den Kanälen und Fleeten der Stadt sind sie recht brauchbar. Besonders die Lastkähne werden in großer Zahl benutzt, was der Wert allerdings keinen Vorteil bringt, denn die Boote halten lange genug, damit ein Besitzer sich kein zweites kaufen muss und es in der Regel sogar an seinen Sohn vererben kann. Diese Regel gibt, solange die Bootseigner Menschen sind, Velen verbrauchen doch das eine oder andere von ihnen.