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Zimmermann Wilfrodw

Der Zimmermann heiß Wilfrodw und ist ein gutmütiger, redseliger Gnom. Handwerklich ist er sehr geschickt, doch sollte man als Kunde darauf achten, dass er sich an die Traditionen hält und keine Eigenkonstruktionen einzubauen versucht, denn denen ist von Grund auf zu misstrauen. Wilfrodw lebt in einem Haus, das gleichzeitig seine Werkstatt beherbergt nahe der Janus-Werf, obwohl er mit dem Schiffbau nichts zu tun haben will. Er pflegt zu sagen: „Wenn-Holz-schwimmen-sollte-so-würde-es-auf-dem-Wasser-wachsen-und-nicht-an-Land-nicht-wahr?“

Das Haus ist schon von Weitem an den großen Holzstapeln zu erkennen, die in dem lagern, was einmal der Vorgarten des Hauses war. Hinter diesen Stapeln liegt ein Haus, welches für die Größe von 1,05m gebaut ist. Sollte man einmal in die Situation kommen, dieses Haus betreten zu müssen, so ziehe man den Kopf ein und achte auf alle Holzteile, es könnten Eigenbauten von Wilfrodw sein. Verhandlungen werden deshalb häufig im Freien geführt. Es ist weniger die geringe Bauhöhe des Hauses, die die Elfen fürchten, als viel mehr die Eigenkonstruktionen des Gnomes.

Ich erinnere mich mit Schrecken an eine Haus auf einem Ochsenkarren. Wilfrodw meinte, das sei doch sehr bequem, man könnt sein Zweithaus überall mit hinnehmen und dort darin wohnen. Niemand hat so etwas gekauft und so verwarf der Gnom auch diese Idee wieder.