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Die Drachengeborenen

Man sieht sie nur selten in den Ländern Dracandrias. Und wenn dann begegnen ihnen die anderen Völker allen voran die Dracaner und die Menschen mit einer gewaltigen Portion Misstrauen. 

Aussehen und Lebensweise

Die Drachengeborenen sehen  den wirklichen Drachen ähnliche als jeder andere auf zwei Beinen gehende Spezies in Dracandria. Sie sind in der Regel ungefähr zwei Meter groß, muskulös, barhäuptig und haben eine schuppige Haut. Anders als einige Dracaner tragen sie aber in der Regel Kleidung und sogar Rüstungen.  die Schuppenfarbe bewegt sich in Grün- und Brauntönen. Die Augenfarbe ist wohl hauptsächlich dunkelbraun oder schwarz. Einige Reisende haben aber auch von glühend roten Augen berichtet. Vielleicht war das aber auch nur eine Ausgeburt ihrer Angst. 

Man hat noch nie davon gehört, dass sich die Drachengeborene in irgendeiner Weise niedergelassen hätten.  Wenn man ihnen begegnet, dann meistens irgendwo in der Wildnis oder in einer kleineren Siedlung, wenn sie auf der Durchreise sind. Wo sie herkommen, wie viele es von ihnen gibt oder in welcher Art und Weise sie leben ist gänzlich unbekannt. Einige vermuten, sie kämen aus den schroffen Bergen im Inneren des dracanischen Reichs. Andere vermuten den mythischen Drachennebel als Herkunftsort dieses seltenen Volks.

Woher sie auch immer kommen, sie sind eigentlich immer gerüstet und gut bewaffnet. Es gibt sogar Gerüchte, dass sie wie richtige Drachen, Feuer Speien können oder über andere Arten von Atemwaffen verfügen. 

In der Welt

Wie die Drachengeborenen selber zu anderen stehen ist schwer zu sagen, denn sie haben nur wenig Kontakt. trifft man sie trotzdem einmal, so sind sie in der Regel schweigsam und vorsichtig Punkt die wenigen Reisenden, die ihnen je begegnet sind, beschreiben Sie als kampferprobt, kräftig und gefährlich aber nicht übermäßig aggressiv.

Doch warum sind die Drachengeborenen so schlecht gelitten, wenn sie doch selten sind und kaum jemand ihnen je begegnet?

Die Dracaner sehen in ihnen eine Bedrohung ihres eigenen Status als die Lieblinge Begolaths.  außerdem neigen sie dazu sowieso jeder andere Spezies als niederwertige als ich selber anzusehen.

Bei den Menschen ist die Lage etwas komplizierter. Sie haben sich in der Zwischenzeit über ganz Dracandria  ausgebreitet und Leben ihr Leben weitgehend unter sich. Zwar gibt es an vielen Stellen Begegnungen und Zusammenarbeit mit anderen Völkern, doch die Drachengeborenen sind für die Menschen mehr oder weniger eine Legende.  auch wirkliche Drachen es sind mehr oder weniger etwas, das in alten Sagen und Geschichten vorkommt, aber nicht Teil des wirklichen Lebens vieler Menschen ist. selbst dann nicht, wenn Reisende aus entlegenen Gebieten und davon berichten, dass sie einem Drachen begegnet seien. 

Vor einigen Jahren verbreitete sich in den Dörfern und Städten der Menschen die Geschichte von der sogenannten Operation Drachensturm.  angeblich wären die Götter allen voran Begolath unzufrieden mit der Lebensweise der Menschen und trachten danach, sie zu vernichten. im Geheimen soll eine gewaltige Drachenarmee aufgestellt werden, Tages losziehen würden und die Menschen vernichten, wo immer sie sie fänden.  diese Geschichte wird in vielen verschiedenen Varianten mit den unterschiedlichsten Ausschmückungen von den Barden erzählt und sie finden ihre Zuhörer, die nicht immer so ganz sicher sind, dass Drachen nur eine Sagengestalt sind. 

Die Drachengeborenen sind in dieser Geschichte eine Art Kundschafter oder Vorhut dieser Armee, die ausspionieren sollen, wo die Menschen am verwundbarsten sind.  Das erklärt, dass alle, die an diese Geschichte glauben, den Drachengeborenen mit Angst und Ablehnung begegnen. wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt wissen wohl nur die Götter, die Drachen und eben die Drachengeborenen.